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Nach dem zweiten Weltkrieg
Im zweiten Weltkrieg erleidet Esens durch Bombenangriffe umfangreiche Verluste an Menschen und Bausubstanz.
Erst nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt sich langsam ein Tourismus an der Küste, der den Bewohnern einen Nebenverdienst bietet. Ab 1960 wird massiv in die Entwicklung des Fremdenverkehrs investiert, so dass sich hier der heute bedeutendste Wirtschaftsfaktor der Region entwickeln kann. In der Gemeindereform 1972 wird Esens mit den umliegenden Gemeinden zu einer Samtgemeinde zusammengeschlossen, eine Region, die heute über zwei Millionen Übernachtungen im Jahr zählt.
Gleichzeitig wird ein langfristiges Programm für die Stadtsanierung von Esens aufgestellt, mit dem die Stadt für die Anforderungen eines Fremdenverkehrzentrums eingerichtet wird. Heute ist Esens eine Kleinstadt mit einer ausgeprägten touristischen Infrastruktur und allen Schulen des Sekundarbereiches sowie umfangreichen Gewerbegebieten und einem jungen Siedlungsgürtel rings um die Stadt.
Esens heute
Durch die ausgebliebenen Umwälzungen der Gründerzeit und die Stadtsanierung konnte das besondere Ambiente der Kleinstadt gepflegt und betont werden, dies macht die Stadt heute als Versorgungszentrum für den Fremdenverkehr und als Lebensraum für die Bürger gleichermaßen attraktiv.
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